Grundlagen Galopprennen

Grundlagen Galopprennen

Insbesondere in Europa verbindet man mit Pferderennen vor allem eines: Galopprennen. Sie sind die schnellste Form des Pferderennens und zeichnen sich dadurch aus, dass die Rennstrecken stets im Galopp bewältigt werden, die Reiter sitzen auf den Rücken der Pferde. Ziel ist es, die Renndistanz ohne Behinderung der anderen Pferde möglichst schnell hinter sich zu bringen.

Zugleich dienen Galopprennen den Züchtern bzw. Eignern aber auch dazu, die Leistungsfähigkeit einzelner Pferde im direkten Vergleich zu sehen - Rennerfolge steigern den Wert eines Rennpferdes und eines Gestüts maßgeblich.

Damit die Leistungen besser vergleichbar sind und alle Pferde Chancen auf einen Sieg haben, gibt es im Pferderennsport einige Besonderheiten.

Aufgewichtsrennen und Ausgleichsrennen im Galopprennsport

So unterscheidet man z.B. Aufgewichtsrennen und Ausgleichsrennen: In beiden Fällen erhalten die Pferde nach unterschiedlichen Kriterien Gewichte (GeneralAusgleichsGewicht, GAG), die sie während des Rennens zu tragen haben.

Dabei gilt grundsätzlich: Je leistungsfähiger und schneller ein Pferd ist, desto mehr Gewichte muss es tragen. In Deutschland unterscheidet man dabei zwischen vier Ausgleichsklassen im Flachrennen, die im Prinzip auch gleich darüber Auskunft geben, wie anspruchsvoll ein Rennen ist.

Während in der Ausgleichsklasse I nur die besten Pferde starten, findet man in Ausgleich II gute Pferde, in Ausgleich III laufen durchschnittlich gute Pferde und geringe Klassen findet man in Ausgleich IV.

Für Wettfreunde gilt: Die am höchsten dotierten und interessantesten Pferderennen finden in der Ausgleichsklasse I statt. Analog dazu unterscheidet man bei Hindernisrennen zwischen den Ausgleichsklassen G (gut), M (mittelmäßig) und U (unterdurchschnittlich). Was uns zur nächsten Besonderheit bringt, den unterschiedlichen Rennarten.

Rennarten: Flachrennen, Hindernisrennen und Klassische Rennen

Pferderennen können sich allein aufgrund der Rennart deutlich voneinander unterscheiden. Generell spricht man von Flachrennen und Hindernisrennen, wobei Flachrennen deutlich weiter verbreitet sind als letztere.

Der Unterschied besteht darin, dass Pferd und Reiter bei den unterschiedlichen Formen von Hindernisrennen - Jagdrennen, Seejagdrennen und Hürdenrennen -  unterschiedliche Hürden überwinden müssen.

Jagdrennen müssen nicht einmal auf einem Rundkurs stattfinden, sie führen in der Regel querfeldein. Im Gegensatz dazu finden Flachrennen stets auf einer flachen Bahn ohne Hindernisse wie z.B. Hecken, Gräben oder Wasserlöcher statt. Auch hier unterscheidet man verschiedene Formen von Rennen, zum Beispiel hinsichtlich Alter und Geschlecht.

Daraus resultieren verschiedene Rennformen wie Stutenrennen oder Schimmelrennen, aber auch Zuchtrennen und Halbblutrennen, bei denen Pferde starten, die keine reinen Vollblüter sind. 

Eine besondere Einteilung gibt es in Bezug auf Zuchtrennen für 3-jährige Pferde. Hier unterscheidet man die sogenannten klassischen Rennen, zu denen das Derby, der Preis der Diana (Stutenderby, The Oaks), das St. Leger, die 1.000 Guineas (Henkel-Rennen) und die 2.000 Guineas (Mehl-Mülhens-Rennen) zählen.

Da es sich bei diesen Klassikern um sehr renommierte Veranstaltungen mit hohen Preisgeldern handelt, winken hier auch interessante Wettmöglichkeiten.

Rennkalender: Die wichtigsten Galopprennen der Welt

Die größten und bekanntesten Galopp-Rennbahnen Deutschlands finden sich bei Baden-Baden und in Berlin-Hoppegarten. Deutsche Wettfreunde haben aber auch die Möglichkeit, ihren Einsatz bei den größten und prestigeträchtigsten Galopprennen der Welt zu machen.

Und davon gibt es jede Menge, vor allem in den Frühjahrs- und Sommermonaten. Der Mai startet mit dem renommierten Kentucky Derby, das alljährlich in Churchill Downs/USA abgehalten wird. Zwischen Juni und September schaut die Pferderennwelt nach Großbritannien: Hier finden neben 1.000 und 2.000 Guineas (Newmarket) auch das Derby und Oaks in Epsom und das Diamond Stakes in Ascot statt.

Nach dem St. Leger in Doncaster zieht der Rennzirkus weiter nach Frankreich, wo der Prix de l‘Arc de Triomphe, die inoffizielle Europameisterschaft für Vollblüter, in Longchamps stattfindet. Die Saison beschließen drei große Rennen im November: Der Melbourne Cup (Flemington), die Breeders Cup Series (wechselnde Bahnen, USA) und der Japan Cup.

Übrigens: Das mit Abstand am höchsten dotierte Pferderennen ist der Dubai World Cup, der alljährlich im März auf der Galopprennbahn Nad al Sheba stattfindet. Deutsche Wettfreunde platzieren ihre Pferdewetten am besten online - in Dubai treffen sich am Rande der Rennen die Reichen und Schönen der Welt, was in der Regel extreme Preise und Sicherheitsvorkehrungen vor Ort zur Folge hat. 

 

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